Bildungspolitik

Piratenpartei in Münster kritisiert spätes Ende der sozialen Selektion

Im Wahlkampf wurde von Rot-Grün ein schnelles Abschaffen der Studiengebühren, ja ein sofortiger Stopp dieser unsozialen Bildungshürde gefordert. Nun stehen diese beiden Parteien in der Regierungsverantwortung und haben ihre vollmundigen Versprechen offenbar vergessen. Wie gestern im Gesetzesentwurf der Landesregierung zu lesen war, soll erst zum Wintersemester 2011/12 nun das Ende der sozialen Selektion an den Universitäten in Nordrhein-Westfalen eingeläutet werden. Zusammen mit vielen anderen Gruppen in Münster und NRW, etwa dem Aktionsbündnis gegen Studiengebühren oder dem AStA der Uni Münster,  treten die Piraten in Münster für einen früheren Termin ein.

Auch wenn wir die geplante finanzielle Kompensation und die gleiche Finanzierung aller Universitäten ausdrücklich begrüßen, müssen bereits zum kommenden Sommersemester die Hochschulen wieder allen Menschen offen stehen, ungeachtet ihrer sozialen Herkunft und ihrer finanziellen Möglichkeiten.

1 Kommentar zu “Piratenpartei in Münster kritisiert spätes Ende der sozialen Selektion

  1. This really is my first time i visit here. I found a lot of entertaining things inside your blog page, specially its discussion. From the tons of feedback on your articles, I guess I’m not the just one obtaining all the enjoyment here! Preserve up the great work.

Kommentare sind geschlossen.