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PM: PIRATEN kritisieren Zwang zur Überwachung

Mit Verwunderung nahmen die PIRATEN in Münster den Artikel in der Münsterschen Zeitung vom 12.11.2010 zur Kenntnis, in dem berichtet wurde, dass bei zukünftigen Großveranstaltungen (Karneval oä.) neue Auflagen zu erfüllen seien. So soll der Alkoholkonsum verboten werden und der Veranstalter habe für eine Videoüberwachung zu sorgen.
Die PIRATEN kritisieren den Zwang zu einer Videoüberwachung scharf und glauben nicht das diese zu mehr Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger sorgt. Philip Brechler, 2. Kreisvorsitzender der Piratenpartei Münster, dazu:

„Es gibt viele Studien die beweisen, dass eine Videoüberwachung keine Verbrechen verhindert, sondern dieses Problem vor Allem in andere Gebiete verlagert. Statt einem Zwang zur Videoüberwachung sollte man überlegen ob man nicht auf mehr Ordnungskräfte setzt, diese sind effizienter und tragen dazu bei ein echtes Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.“

„Leider zeigt sich auch in Münster immer mehr ein Hang zu einem gewissen Kontrollwahn in der Gesellschaft,“ so Niels-Arne Münck 1. Kreisvorsitzender der Piratenpartei Münster und weiter: „Nach der Einführung von Videoüberwachung in Bussen der Stadtwerken und dem immer stärkeren Ausbau des Ordnungsdienstes zu einer Hilfspolizei sollen jetzt auch noch die feiernden Bürgerinnen und Bürger in Münster überwacht werden, dies kritisiere ich scharf.“

Die PIRATEN fordern ein Ende dieses Überwachungs- und Kontrollwahns und verlangen echte Lösungsansätze, diese sehen sie vor allem in einem stärkeren Einsatz der Polizei, gerade bei solchen Großveranstalltungen. Man kann nicht erst Mittel und Stellen bei der Polizei kürzen und dann mehr Sicherheit verlangen.

1 Kommentar zu “PM: PIRATEN kritisieren Zwang zur Überwachung

  1. Ihr gesamter Artikel geht in die richtige Richtung!

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