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PM: PIRATEN unterstützen die VHS

Pascal Powroznik, Mitglied im Stadtrat für die PIRATEN, wird weitere drastische Kürzungsvorschläge – insbesondere beim Personal – der Verwaltung bei der Volkshochschule nicht mittragen.

„Auch meine Ratskollegen sollten es nicht verantworten können, der VHS – einem Dienstleister für Bildung, Begegnung, Kommunikation und Kultur- den Boden unter den Füßen wegzuziehen“, setzt Powroznik seine Hoffnung in die Vernunft aller Politiker.

Auch im Bildungs- und Weiterbildungsbereich muss über Sparmaßnahmen nachgedacht werden dürfen, aber gerade in diesem Segment sollten lieber zweimal die Auswirkungen geprüft werden. Unter „Sparen“ sind nicht nur Mittelkürzungen zu verstehen, sondern auch Überlegungen wie effektiver und effizienter Mittel in Zukunft eingesetzt werden.

„Bei Druckkosten und Werbung kann womöglich gespart werden“, vermutet der Piratenratsherr, „allerdings möchte ich der VHS an dieser Stelle keine Vorgaben machen, vertraue auf ihre Kompetenz und setze darauf, dass sie gegebenenfalls eigene Vorschläge vorbringt.“

Schon in der Vergangenheit wurde das VHS-Budget einschneidend gesenkt. Weitere Sparmaßnahme würden eine erhebliche negative Bürgerwirkung haben. Qualitäts- und Quantitätsverlust im Angebot, Rückgang der Teilnehmerzahlen und Mindereinnahmen wären die Folgenkosten.

Über die Immobiliennutzung ist ernsthaft nachzudenken, dort ist unter Umständen Sparpotential auszumachen. „Allerdings ist das nicht die Aufgabe der Volkshochschule, die Stadt hat Rechnung für kostengerechte Immobilien zu tragen und für optimale Lernräume zu sorgen“, verweist der Pirat auf die Kommune.

Weiterer Kommentar von Pascal Powroznik:
Unter den Nummern 96 bis 101 hat die Verwaltung in ihrem Haushaltskonzept mehrere Konsolidierungsmaßnahmen bei der Volkshochschule vorgeschlagen. Die Sparvorschläge reichen von pauschalen Minderausgaben über Stellenabbau bis zur Reduzierung von Druckkosten und Werbung. Ich war am 29.10. zur Podiumsdiskussion in die Volkshochschule eingeladen und habe mit Angestellen, Dozenten, VHS-Teilnehmern und Politikern der Parteien SPD, DIE LINKE und ÖDP über die Zukunft der Bildungs- und Weiterbildungseinrichtung diskutiert.