Die Beteiligung der Bürger und die Mitwirkung an politischen Entscheidungen hatten die PIRATEN bereits in ihrem Kommunalwahlprogramm in den Vordergrund ihrer Politik in Münster gestellt. Nachdem die Verwaltung Einsparungen im Bereich „bürgernahe Verwaltung“ vorgeschlagen hatte, kündigten die PIRATEN im Rat massiven Widerstand an. Mit Engagement und Durchhaltewillen konnte CDU und SPD überzeugt werden: Die Münsteraner sollen mit an der Zukunft ihrer Stadt arbeiten und sich einbringen können.

„Ich werde weiter dafür einsetzen, dass der Bürgerwille in Münster mehr Gewicht bekommt. Sei es beim Bürgerhaushalt oder anderen wichtigen Entscheidungen, die die Zukunft Münsters prägen. Wir stehen für Bürgernähe von Verwaltung und Politik!“, so Pascal Powroznik. Der Pirat erklärte weiter: „Einsparungen im momentan vorbereiteten Bürgerhaushalt hätten diesen faktisch wieder abgeschafft. Die Arbeitsgruppe leistet gute Arbeit und für 2011 werden aktuell Vorschläge erarbeitet.“

Des Weiteren hätten die geplanten Einsparungen auch deutliche Auswirkungen auf das, von der Verwaltung forcierte, eGoverment gehabt. Wenn Münsteraner weitere Dienste der Stadtverwaltung online nutzen wollen, so darf in diesem Bereich nicht gespart werden. Gerade Menschen mit Mobilitätseinschränkungen werden Vorteile des „Online Meldeamtes“ nutzen.

3 Kommentare

  1. 1

    Wie ich in der Presse gelesen habe stimmt die Piratenpartei nun doch dem Haushalt zu.
    Wo ist der Geist des Sixpack geblieben?

  2. 2

    „Sixpack“ war und bleibt ein PR-Wort. Ich schätze es als nicht unwahrscheinlich ein, dass in dieser „sixpack“ Konstellation weiterhin bei inhaltlichen Übereinstimmungen abgestimmt wird.

  3. 3

    Jaja, der Genitiv ist dem Dativ sein Tod … Trotzdem tolle internetseite! bin einer deiner begeisterten Besucher und hab deine internetseite gebookmarked. Alles Gute