Angesichts der aktuellen und zukünftigen Wohnungsnot treten die PIRATEN dafür ein, die Wohnungen in der Grawerstraße kurzfristig dem Wohnungsmarkt zur Verfügung zu stellen.

„Wir favorisieren eine nachhaltige Wohnungsbewirtschaftung durch die städtische Tochter Wohn+Stadtbau GmbH. Die Häuser können dann den sozialen Wohnungmarkt in unserer Stadt entlasten“, meint der Vorsitzende des Kreisverbandes der Piratenpartei Sebastian Kroos und hat dabei auch das vom Rat beschlossene ‚Handlungsprogramm Wohnen‘ im Hinterkopf.

„Ich kann mir zudem gut vorstellen, die Grawertstraße als Pilotprojekt in den ‚Energiepark Münster‘ einzubinden“, schlägt Pirat und Ratsmitglied Pascal Powroznik vor. Münster soll und will sich nachhaltiger aufstellen, hier sehen wir eine eine Möglichkeit dafür.

Die Wohnungen an der Grawertstraße stehen seit längerem leer und rückten durch die Besetzung in das Interesse der Öffentlichkeit. Da es in Münster an preiswertem Wohnraum mangelt, sollen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben umgehend Gespräche über die kurzfristige Nutzung und einen möglichen Verkauf an die städtische Wohnungsgesellschaft geführt werden. Dabei sollten auch die Liegenschaften angesprochen werden, die zukünftig von den britischen Streitkräften nicht mehr benötigt werden.

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