1,2 Mio € hat im Dezember eine Ratsmehrheit für ein Elefantenbad ausgeben wollen, dass dies ohne einen Antrag zum „Sparkassen-Topf“ geschah, monierten nicht nur die PIRATEN sondern unter anderem auch die Bezirksregierung Münster. Damals wichen CDU und SPD von den eigenen Richtlinien ab. Die PIRATEN unterstützen die Führung eines zweiten Haushalts weiterhin nicht.

In der nächsten Ratssitzung soll auch über die Änderung dieser Richtlinien entschieden werden. „Unser Ratsherr wird der Vorlage wohl zustimmen, allerdings sehen wir PIRATEN noch Verbesserungsbedarf. Wir wünschen uns möglichst viele, auch kleinere, Projekte mit den Geldern unterstützen zu können. Zudem wollen wir die Münsteraner mehr in die Entscheidung, welche Projekte gefördert werden, einbeziehen“, meint Sebastian Kroos, 1. Vorstandsvorsitzender der Piratenpartei Münster.

Der Vorschlag Nr. 124 aus dem Bürgerhaushalt sieht vor, eine Obergrenze von 100.000€ je Antragssteller festzulegen. Die Piratenpartei greift diese Idee auf und regt an, einen angemessenen Höchstwert in der Richtlinie zum „Sparkassen-Topf“ festzulegen. Somit ist sichergestellt, dass mehr Initiativen, die einen wertvollen Beitrag für die Stadtgesellschaft leisten, zum Zuge kommen.

„Die über 400 Vorschläge und die zahlreichen Kommentare im Bürgerhaushalt zeigen, dass die Münsteraner bereit sind Verantwortung zu übernehmen. Deshalb vertrauen wir PIRATEN den Bürgern, sich zu überlegen welche Projekte gefördert werden sollen. Ein zusätzliches Bewertungsverfahren im Online-Dialog würde diese Funktion erfüllen“, rät Pirat Powroznik zu mehr Bürgerbeteiligung.

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