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Schattenwurf unerwünscht – Aufstieg der Preussen kostet Geld

Die PIRATEN in Münster gratulieren Preußen Münster von ganzem Herzen zum Aufstieg in die dritte Bundesliga und wünschen dem Heimatclub eine erfolgreiche Saison 2011/12.
Bei der nun fälligen Modernisierung der Flutlichtanlage im Stadion an der Hammer Straße müsse sich der Traditionsklub auch selbst in die Pflicht nehmen lassen, meint PIRATEN-Ratsherr Pascal Powroznik. Von den Preußen dürften die Münsteraner Bürger Eigenleistungen, ein eigenes Finanzierungskonzept und die Offenlegung von Mehreinnahmen in der neuen Liga erwarten, so der Lokalpolitiker und Fußball-Fan. Weitere Beiträge des Klubs könnten sein: das Einwerben zusätzlicher Sponsorengelder oder einer Bürgeranleihe.
„Die Stadt möchte sicher helfen, aber nicht nur auf Kosten der Bürger“, so Powroznik weiter, „Für die PIRATEN werde ich mich für eine angemessene städtische Beteiligung an der Maßnahme einsetzen.“ Alle Kosten – geschätzt wird derzeit ein Aufwand von 350.000 bis 400.000 Euro – könne und wolle die Stadt sicher nicht tragen. Immerhin gehe es nicht um die Förderung des Breiten- oder Jugendsports, sondern um die Unterstützung eines unternehmensgleich geführten Vereins mit Einnahmen aus Fernsehgeldern, Ticketverkäufen und Sponsoren.

Die PIRATEN Münster sehen folgende Möglichkeiten, die Flutlicht-Modernisierung zu realisieren:

  • Die Stadt könnte dem Verein kurzfristig ein günstiges Darlehen gewähren. Die Beteiligung der Stadtwerke daran müsste geprüft werden.
  • Die Stadt beteiligt sich mit einem angemessenen Eigenanteil. Dann müsste der SC Preußen aber in den „sauren Apfel“ beißen und sich mit einem gekürzten jährlichen Betriebskostenzuschuss an der Refinanzierung beteiligen. Derzeit erhält der Verein pauschal 167.190€ pro Jahr.
  • Eine dritte Alternative wäre eine Zuwendung aus dem sogenannten „Sparkassen-Topf“, der auch von anderen Parteien genannt wurde.
  • Eine Kombination der genannten Möglichkeiten ist letztlich natürlich auch möglich.

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