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Piraten steigen in die Inklusionsdebatte ein

Die Piraten stehen für ein Bildungssystem, das den Bedürfnissen aller Schüler gerecht wird und allen Schülern die gleichen Rechte, Chancen und Beteiligungsmöglichkeiten bietet. Deshalb streben sie den kontinuierlichen Rückbau der Förderschulen in NRW an.

Schüler mit speziellen Förderbedürfnissen sollen weitestgehend in die allgemeinbildenden Schulen eingebunden werden. Dabei darf Inklusion nicht zu einer Sparmaßnahme der Kommunen werden. „Das durch die Schließung der Förderschulen eingesparte Geld muss zu 100 % in die inklusive Schule investiert werden und darf nicht zum Stopfen von Haushaltslöchern dienen“, meint Pieper. Dem sukzessiven Rückbau der Förderschulen muss ein entsprechender Ausbau der Regelschulen gegenüberstehen. „Es geht nicht darum, möglichst schnell alle Förderschulen zu schließen, sondern um die Gewährleistung der Förderqualität, damit es nicht zu einer inklusiven Vernachlässigung kommt,“ erläutert Pieper.

Die Piraten setzen sich dafür ein, den Rechtsanspruch auf inklusive Bildung so schnell wie möglich gesetzlich zu verankern. Elternwille auf Augenhöhe ist dabei oberstes Gebot. Die Piraten werden die betroffenen Schüler und Eltern in eine sachliche und ideologiefrei geführte Diskussion einbeziehen.