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PIRATEN finanzieren keinen Profisport

Die PIRATEN sind gegen die Verschwendung von Steuergeldern für die Förderung des Profisports. Als einziges Ratsmitglied hat Pascal Powroznik gegen die Finanzierung einer Flutlichtanlage für den SC Preußen Münster gestimmt. Nach dem erfolgreichen Aufstieg in die Dritte Fußballbundesliga ist Preußen dem Profifußballsport zuzurechnen.

Die münsterschen PIRATEN stellen sich auch gegen den Kauf einer Rasenheizung mit kommunalen Mitteln. Die Vereinsführung hat die Möglichkeit jetzt aus eigenen Mittel eine Rasenheizung zu finanzieren. Die Bezirksregierung bestätigt die Auffassung der PIRATEN und warnt vor „einer unzulässigen kommunalen Förderung des Profisports“.

Im Rahmen der städtischen Verpflichtung als Eigentümerin, stehen die PIRATEN grundsätzlich der Finanzierung von Rasenfläche, Sanitäranlagen und Sicherheitsmaßnahmen positiv gegenüber. Allerdings ist Preußen nicht mehr nur dem Breitensport zuzurechnen und die kommunale Haushaltslage lässt die Alarmglocke schlagen. Auch auf dem Hintergrund, dass die Stadt Münster wegen steigenden Personalkosten sechs Millionen weitere ungeplante Schulden machen, mahnt Pirat Powroznik: „Wir müssen ganz schnell und grundsätzlich über unsere Prioritäten einigen und nachhaltig handeln, auch im Wahlkampf gibt es nichts zu verschenken.“

1 Kommentar zu “PIRATEN finanzieren keinen Profisport

  1. fx_gee

    Sauber! Derartige Baustellen gibts noch ein paar mehr. Warum etwas fördern was am Markt auch eigenständig existieren und öffentlich wahrgenommen werden kann?!

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