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Der Europäische Datenschutztag

27. Januar 2010 Bastian Greshake Comments off

Am 28. Januar findet jährlich der europäische Datenschutztag statt der 2007 durch den Europarat initiiert wurde um Bürger für den Datenschutz und den Umgang mit ihren Daten zu sensibilieren. 2008 haben sich auch Kanada und die USA angeschlossen. Auch die Münsteraner Piratenpartei plant für dieses Jahr eine Teilnahme an der Aktion. Die Mitglieder wollen erneut auf die Weitergabe von persönlichen Daten durch das Einwohnermeldeamt aufmerksam machen.
„Das Meldeamt in Münster darf die Adressen der Bürger an Kirchen, Parteien und Unternehmen weitergeben. Und sie lassen sich dafür auch nicht schlecht bezahlen“, so Philip Brechler, Direktkandidat zur Landtagswahl der Piratenpartei in Münster und fährt fort: „Bereits im letzten Jahr haben wir im Rahmen des bundesweiten «OptOutDay» auf diesen Umstand aufmerksam gemacht. Viele Menschen wissen gar nicht, was die Stadt mit ihren Daten macht und wie sie dem Einhalt gebieten können. Dabei reicht schon ein einfaches Schreiben, damit die persönlichen Daten sicher sind.“
Um die Bürger darüber aufzuklären werden die Münsteraner Piraten deshalb am 28. Januar ab 12 Uhr einen Informationsstand vor dem Stadthaus I veranstalten. Brechler weiter: „Nachdem der OptOutDay so gut angenommen wurde werden wir auch dieses Jahr wieder Widerspruchs-Formulare an die Bürger verteilen und über die Risiken aufklären.Außerdem sollte bis dahin auch unser Wahlprogramm zur Landtagswahl stehen. Das wollen wir natürlich auch den Münsteraner Bürgern präsentieren“

Piraten Münster wählen Direktkandidaten und gründen Kreisverband

14. Dezember 2009 Bastian Greshake 1 Kommentar

Am Sonntag trafen sich die Münsteraner Mitglieder der Piratenpartei zur Kreismitgliederversammlung in der Frauenstraße 24, um ihre Direktkandidaten zur Landtagswahl zu wählen und um einen Kreisverband zu gründen. Als Kandidaten wurden Philip Brechler -23 Jahre alt und Fachinformatiker- für Münsters Norden und Matthias Vill -22 Jahre alt und Student an der Universität Münster- für Münsters Süden bestätigt.

“Wir halten es für wichtig, im Vorfeld der Wahl auch mit Kandidaten präsent zu sein, um unsere Themen zu vertreten. Außerdem wollen wir uns gerne für und in unserer Universitätsstadt Münster einsetzen. Münster ist bekannt für seine Studenten, seine Fahrräder und seine Offenheit für andere Kulturen und moderne Ideen, ohne dabei die Bindung zu seiner Vergangenheit zu verlieren. Wir als Piraten fühlen uns hier sehr wohl und freuen uns schon auf einen spannenden Wahlkampf“, so Vill.

Nach einer langen und auch hitzig geführten Diskussion entschlossen sich die anwesenden Piraten dann auch dazu, einen Kreisverband zu gründen. “Innerhalb der Piraten in Nordrhein-Westfalens gibt es eine Diskussion dazu, ob man im bislang genutzten Crew-System weiterarbeiten soll oder ob man auch die traditionellen Kreisverbände gründen sollte. Wir haben uns für den Kreisverband entschieden, auch um unseren Ratsherren Marco besser unterstützen zu können”, so Brechler, der von der Mitgliederversammlung auch zum zweiten Vorsitzenden des Kreisverbands gewählt wurde.

Außerdem wurden Niels-Arne Münck zum ersten Vorsitzenden, Johannes Rehborn zum Schatzmeister, sowie Nicolas James Artley und Pascal Powroznik zu Beisitzern gewählt.

Piraten stellen neue Demokratieidee vor

6. Dezember 2009 Bastian Greshake 1 Kommentar

Die Münsteraner Piraten bereiten sich, nach erfolgreicher Kommunal-, Bundestags- und Studierendenparlaments-Wahl, auf die Landtagswahl im Mai 2010 vor. Aber nicht nur klassische Werbung für die Ideen der Partei, sondern auch Vorträge und Diskussionen über neue Konzepte für unsere Demokratie und das Zusammenleben sollen die Piraten in NRW noch bekannter machen.
Eine dieser Ideen ist das Konzept “Liquid Democracy”, eine Form der delegierten Demokratie. Hinter der Idee “Liquid Democracy” steht das Konzept, dass jeder Bürger nicht nur alle 4-6 Jahre über die Zusammensetzung eines Parlamentes oder Rates abstimmen kann, sondern dass der Bürger gezielt zu Sachfragen Stellung beziehen kann und dabei vollkommen unterschiedlichen Parteien oder Einzelvertretern seine Stimme geben kann. Oder er kann direkt selbst an der Abstimmung teilnehmen.
“Das Konzept kann dazu beitragen, dass der Bürger vermehrt und aktiv in demokratische Entscheidungsprozesse einbezogen wird. Gleichzeitig hat er die Möglichkeit in Sachfragen seine Stimme an Fachleute, Organisationen oder Parteien zu delegieren, denen er vertraut. Über die Vorteile dieser Form der direkten Demokratie und natürlich auch Probleme bei der Umsetzung wollen wir an dem Abend reden”, so Bastian Greshake, Kandidat der Piratenpartei zur Landtagswahl.

Um dieses Konzept in der Bevölkerung bekannter zu machen, findet am 15.12.2009 um 19:30 ein Vortrag durch den Verein Liquid Democracy e.V. in der Frauenstraße 24 statt. Anschließend wird es eine Diskussion über das Konzept geben.
Die Münsteraner Piraten laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu diesem Vortrag ein. Der Eintritt ist natürlich kostenlos.

Wahl der Direktkandidaten zur LTW und eine KV-Gründung

5. Dezember 2009 Bastian Greshake Comments off

Die Münsteraner Mitglieder der Piratenpartei, die bislang in zwei ortsunabhängigen Crews organisiert sind, werden einen Kreisverband gründen. “Gerade mit dem Sitz im Rat der Stadt Münster ist es wichtig, die Piratenpartei Münster für den Bürger greifbarer zu machen”, so Ratsherr Marco Langenfeld.

Der Kreisverband soll die lokale Arbeit der Piratenpartei erleichtern, weil sich die lokalen Piraten zum Beispiel selbst verwalten können. Der Kreisverband wird so auch zum ersten Anlaufpunkt für werdende Piraten in Münster. Die Kommunikation mit und Integration in den Landesverband soll somit einfacher werden. Außerdem soll dieser so von der Arbeitslast befreit werden. Mittlerweile zählt die Piratenpartei in Nordrhein-Westfalen über 2000 Mitglieder.

“Crews sind toll, um kleine, tatkräftige Gruppen zu bilden, besonders wenn es noch wenige Piraten vor Ort gibt. Aber auch an anderen Städten kann man erkennen, dass sie für eine größere Ansammlung von Piraten nicht gedacht waren”, schmunzelt Langenfeld, “Eine extra Koordinations-Arbeitsgruppe oder Ähnliches wollen wir vermeiden und stattdessen ein anderes Modell ausprobieren. Als Piraten ist es uns auch wichtig, mit verschiedenen Modellen zu spielen. Unsere Satzung wird zur Zeit zusammen über das Internet entwickelt.”

Einen Bezirkverband oder Ortsverbände hingegen wird es wohl vorerst nicht geben. “Das schafft nur unnötige Bürokratie”, springt Matthias Vill, Münsteraner Pirat, bei.

Ebenfalls auf der Tagesordnung steht die Wahl der Direktkandidaten zur Landtagswahl in den Wahlkreisen Münster I und II. Einen aktuellen Zwischenstand der Bewerbungen kann man online eingesehen.

“Das sieht da noch viel zu leer aus, aber das bessert sich sicher, wenn das Wahlamt die genauen Wahlbezirke verkündet”, so Vill. “Die Piraten haben Münster schon immer für eine wichtige Stadt gehalten und gerade mit dem Ratssitz ist gezeigt worden, dass eine Direktkandidatur durchaus aussichtsreich ist.”

Die Wahl der Kandidaten und die Gründung des Kreisverbandes findet in einer öffentlichen Versammlung am 13.12. ab 12 Uhr in der Frauenstraße 24 statt. Die Piraten laden jeden zu dieser Veranstalltung ein. Wer sich vor Ort entschliesst, spontan den Piraten beitreten zu wollen, hat auch dort dazu die entsprechende Möglichkeit.

PM: Münsteraner Piraten laden zur Internationalen “Open Access”-Woche

16. Oktober 2009 Bastian Greshake Comments off

In der Woche vom 19. bis 23. Oktober findet weltweit die so genannte „Open Access“- Woche statt. In hunderten Städten auf der ganzen Welt werden zu diesem Anlass Veranstaltungen stattfinden. „Open Access“ bezeichnet eine noch recht junge Bewegung, die den freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen, welche mit öffentlichen Mitteln gefördert wurden, verbreiten will.

Nicht nur die Universitäts- und Landesbibliothek beteiligt sich in Münster an dieser Woche, auch die Piratenpartei engagiert sich dazu in Form eines Vortragsabends. Die Münsteraner Piratenpartei veranstaltet im Rahmen dieser Woche am 20. Oktober um 19:30 Uhr einen öffentlichen Vortragsabend, welcher in dem Kulturcafé „Frauenstraße 24“ stattfinden wird.
„Im Zusammenspiel mit unserer Forderung nach freier Bildung ist „Open Access“ allgemein eines der Kernthemen von uns.“, so Bastian Greshake, Organisator der Veranstaltung und Koordinator der bundesweiten Piraten-Arbeitsgruppe „Open Access“. „Viele Menschen können mit dem doch sehr abstrakten Begriff bislang noch nichts anfangen. Dies wollen wir natürlich ändern”.

Doch nicht nur diese Zielgruppe wollen die Piraten in Münster für das Thema begeistern. Auch die Studenten der Universität Münster sollen direkt angesprochen werden. In dem zweiten Vortrag geht es daher um ganz praktische Dinge: Wie kann ich als Student meine Abschlussarbeit in Münster als Open Access-Veröffentlichung publizieren? Was giltes dabei rechtlich zu beachten?

Die Vorträge finden am 20. Oktober ab 19:30 Uhr in dem Kulturcafé „Frauenstraße 24“ statt.