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	<title>Piratenpartei Münster</title>
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		<title>Besuch der Ausstellung &#8220;Ehre wem Ehre gebürt ?!&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 08:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kroos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokalarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ratsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Strassenumbenennungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit wir uns ein umfassendes Bild zu ggfls. anstehenden Strassenumbenennungen machen können, wollen wir gemeinsam die Ausstellung Ehre wem Ehre gebürt ?! in der Bürgerhalle. Die Ausstellung ist unter der Woche bis 17h geöffnet. Samstags/Sonntags 10:00 bis 16:00h. Sonntags gibt es um 14h eine öffentliche Führung. Montags ist nur für angemeldete Gruppen geöffnet. Führungen kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit wir uns ein umfassendes Bild zu ggfls. anstehenden Strassenumbenennungen machen können, wollen wir gemeinsam die Ausstellung <a href="http://www.muenster.de/stadt/strassennamen/ausstellung.html">Ehre wem Ehre gebürt ?!</a> in der Bürgerhalle.<br />
<br />
Die Ausstellung ist unter der Woche bis 17h geöffnet. Samstags/Sonntags 10:00 bis 16:00h. Sonntags gibt es um 14h eine öffentliche Führung. Montags ist nur für angemeldete Gruppen geöffnet. Führungen kann man bei der Villa ten Hompel &#8220;beantragen&#8221;.<br />
<br />
Wir treffen uns um 13:45 an der Treppe vor dem historischen Rathaus. Jeder kann mitkommen! Niels ist Ansprechpartner: <a href="javascript:Transpose_Email('n_muen01,'uni-muenster.de','Von piratenpartei-muenster.de')">n_muen01[at]uni-muenster[punkt]de</a></p>
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		</item>
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		<title>Leserbrief &#8220;Verfehlter Bildungsbegriff?&#8221; (Powroznik) zum MZ-Artikel &#8220;Google killt Bildung&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 12:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Powroznik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Leserbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Artikel Google killt Bildung &#8211; Literaturwissenschaftlerin: Solide Bildung hilft bei der Orientierung im Internet in der Münstersche Zeitung vom 06.01.2012 hat Ratsmitglied Pascal Powroznik einen Leserbrief verfasst: Verfehlter Bildungsbegriff? Der Professorin Wagner-Egelhaff möchte ich zugutehalten, dass der Interviewer eine Überschrift gewählt hat, die ihre inhaltlichen Aussagen nur bedingt treffen und die dramatisiert formuliert ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Artikel <a href="http://www.piraten-muenster.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Münstersche-Zeitung_Stephan-Cezanne_02012011_Interview-mit-Wagner-Egelhaaf_Google-killt-Bildung.pdf">Google killt Bildung &#8211; Literaturwissenschaftlerin: Solide Bildung hilft bei der Orientierung im Internet</a> in der Münstersche Zeitung vom 06.01.2012 hat Ratsmitglied <a href="http://www.piraten-muenster.de/wordpress/kommunalpolitik/pascal-powroznik/">Pascal Powroznik</a> einen Leserbrief verfasst:</p>
<blockquote><p>
Verfehlter Bildungsbegriff?</p>
<p>Der Professorin Wagner-Egelhaff möchte ich zugutehalten, dass der Interviewer eine Überschrift gewählt hat, die ihre inhaltlichen Aussagen nur bedingt treffen und die dramatisiert formuliert ist. Einige Statements haben auch ohne die Betrachtung des Internets, welches in einer festgelegten eindeutigen Form so nicht existiert, ihre berechtigte Aussagekraft. Ich stimme der Wissenschaftlerin zu, Bildung helfe bei der Orientierung im Internet. Eine Suchmaschine &#8220;kille&#8221; die Bildung, ist hingegen ein verdrehter Umkehrschluss. Die Akademikerin bestätigt leider den verfehlten Bildungsbegriff des Journalisten. Niemand behauptet, Google oder sonst ein Werkzeug zur Recherche erzeuge Bildung. Auch ist die sogenannte &#8216;Informationsflut im Internet&#8217; eine Mär. Gerade bei der Benutzung einer Suchmaschine werden gefilterte Daten angezeigt, die ganze Bandbreite der Datensätze ist ohnehin nicht einsehbar und das ist auch nicht beabsichtigt. Informationen, auch in Form von Wissen, werden dadurch nicht automatisch vom Nutzer angeeignet, sondern überhaupt erst zur Verfügung gestellt. Dabei ist zu bedenken, dass für diese Handlung vom Suchenden bereits Kompetenzen der Medienkunde und -nutzung angewendet wurden. Dass dann zu einer Allgemeinbildung auch eine ausgereiftes medienkritisches Verständnis gehört, versteht sich von selbst.</p>
<p>Das Internet ist kein Medium, sondern eine Sammlung von Mediendienstleistungen, die auf einen imens großen Datensatz zugreifen kann und bis dato unvorstellbar variable Kommunikationssituationen ermöglicht. Wer Medien gegeneinander auspielt, verkennt dabei die Option ihre jeweiligen Vorteile in bestimmten Kontexten zu nutzen.<br />
Niemand spricht von &#8216;Informationsflut&#8217; oder sogar &#8220;Wissensabbrüchen&#8221;, wenn man in einer Bücherei vor einer beträchtlichen Datenmenge steht, und erwartet alles wissen oder überblicken zu können.<br />
Deshalb plädiere ich dafür, die ständige und einfache Verfügbarkeit von globalem Wissen eben nicht verklärt als Einschränkung zu stigmatisieren, sondern als Chance zur Auflebung des Traums der Bibliothek von Alexandria zu begreifen.</p>
<p>Pascal Powroznik<br />
Ratsmitglied für die Piratenpartei im Rat der Stadt Münster</p>
<p>Gescherweg 58<br />
48161 Münster<br />
pascal@piratenpartei-muenster.de
</p></blockquote>
<p>Im Zeitungsartikel ist über dem Interview eine Bildmontage (Google-Logo und ein Schatten eines Gesichts) zu sehen. Als Bildunterschrift wurde folgender Text gewählt:</p>
<blockquote><p>
Die ständige und einfache Verfügbarkeit von globalen Wissen via Google schränkt die Bildung ein. Zumindest vertritt Professor Martina Wagner-Egelhaff von der Uni-Münster diese These.
</p></blockquote>
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		</item>
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		<title>Ehren, mahnen, erinnern?</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 07:21:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kroos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreisverband]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hindenburgplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Straßennamen]]></category>
		<category><![CDATA[Umbenennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Diskussion zur aktuellen Debatte um Straßennamenänderungen trägt den Titel &#8220;Ehre, wem Ehre gebührt?!&#8221; und müsste nach Meinung der Piraten um den Zusatz &#8220;mahnen und erinnern&#8221; ergänzt werden. Die Piraten rufen alle Bürger und insbesondere die Kommunalpolitiker dazu auf, die dazugehörige Ausstellung in der Bürgerhalle zu besuchen und sich auch in die Podiumsdiskussion am 29.2. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion zur aktuellen Debatte um Straßennamenänderungen trägt den Titel &#8220;Ehre, wem Ehre gebührt?!&#8221; und müsste nach Meinung der Piraten um den Zusatz &#8220;mahnen und erinnern&#8221; ergänzt werden.<br />
Die Piraten rufen alle Bürger und insbesondere die Kommunalpolitiker dazu auf, die dazugehörige Ausstellung in der Bürgerhalle zu besuchen und sich auch in die Podiumsdiskussion am 29.2. um 18:30 Uhr im Festsaal des Rathauses einzubringen.<br />
Bis zur Ratsentscheidung im März sollten sich alle Interessierten und müssen sich alle Entscheider ein umfassendes Bild gemacht haben. Die schon lange anhaltende Diskussion zum Thema Hindenburgplatz &#038; Co. sollte dann endlich ein Ende finden und keiner sollte weiterhin behaupten, er hätte sich am Meinungsbildungsprozess nicht beteiligen können. Die Stadt geht mit der Bürgerumfrage und der Veranstaltungsreihe einen demokratischen Weg, Forderungen nach einem Bürgerentscheid sieht Pirat Powroznik als unverhältnismäßig an. &#8220;Sollte sich nach der Entscheidung, der gewählten Mandatsträger, dennoch eine Gruppe finden, die einen Bürgerentscheid anstrebt, dann hätte dies auch seine Legitimation und würde von mir unterstützt werden&#8221;, so bekräftigt Ratsmitglied Powroznik mehr direkte Demokratie zu ermöglichen, erinnert aber auch an die Pflicht der Politiker, Verantwortung zu übernehmen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Statt raushalten, besser haushalten</title>
		<link>http://www.piraten-muenster.de/wordpress/2011/12/statt-raushalten-besser-haushalten/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 00:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Powroznik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltsrede]]></category>

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		<description><![CDATA[Haushaltsrede des Piraten Pascal Powroznik im Rat der Stadt Münster in der letzten Sitzung 2011 (pdf-Datei): Liebe Bürgerinnnen und Bürger, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, werte Ratskolleginnen und Ratskollegen, &#8220;Pirat segelt hart am Wind&#8221; wurde mir nach meiner Haushaltsrede im letzten Jahr bescheinigt. Mit dem Wind segeln wollte ich auch wieder in der diesjährigen Haushaltsdebatte, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haushaltsrede des Piraten <a href="http://www.piraten-muenster.de/wordpress/kommunalpolitik/pascal-powroznik/">Pascal Powroznik</a> im Rat der Stadt Münster in der <a href="http://www.stadt-muenster.de/ratsinfo/00001/to_7803.htm">letzten Sitzung 2011</a> (<a href="http://www.piraten-muenster.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/PIRATEN_Münster_Powroznik_Haushaltsrede-2011_14122011.pdf">pdf-Datei</a>):</p>
<blockquote><p>
Liebe Bürgerinnnen und Bürger,<br />
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br />
werte Ratskolleginnen und Ratskollegen,</p>
<p>&#8220;Pirat segelt hart am Wind&#8221; wurde mir nach meiner Haushaltsrede im letzten Jahr bescheinigt. Mit dem Wind segeln wollte ich auch wieder in der diesjährigen Haushaltsdebatte, und ich habe mich für einen ausgeglichen Haushalt eingesetzt.<br />
Ich bin mir bewusst nur einer von 81 Matrosen zu sein, allerdings sollte kein einziges Mitglied von der selbsternannten Führungsriege außer Acht gelassen werden, da ansonsten die Mannschaft meutern wird. Da kann der Kapitän noch so oft von &#8220;Verantwortungsgemeinschaft&#8221; oder &#8220;offenen Rathaustüren&#8221; sprechen, die Daheimgebliebenen werden verständlicherweise der Crew irgendwann ihr Vertrauen entziehen. Bei der nächsten Zusammenstellung der Crew wird das Volk die Wahl verweigern oder gleich lieber selbst die Reise antreten.<br />
Ich glaube, genau das ist ein Grund für den Erfolg der Piratenpartei, die eben keine Protestpartei ist, sondern ein Haufen von zumeist unerfahrenen Parteipolitikern, die an die Demokratie glauben und Spaß an und mit ihr vermitteln wollen. Zumindestens wenn die Umfragen Ernst genommen werden, dann müssten Sie bemerken, dass die Piraten demnächst auch mitbestimmen, in welche Richtung sich der Wind drehen wird.</p>
<p>Ich verspreche, demnächst nur noch in einführenden Worten auf nautische Metaphern zurückzugreifen, genügend Seemannsgarn hört und liest der Bürger ohnehin schon in der münsterschen Kommunalpolitik.</p>
<p>In der Schulpolitik sind wir auf einem guten Weg. Ein durchdachter Schulentwicklungsplan mit einer Unterstützung auf breiter Basis ist entscheidend für den Erfolg und die Akzeptanz von Veränderungen. Wir PIRATEN haben gefordert, dass Entscheidungen nicht übers Knie gebrochen werden. Der zweite Anlauf bei der Entscheidung über die Neuerrichtung der Sekundarschule in Roxel und die Errichtung einer innerstädtischen Gesamtschule ist letztendlich der &#8216;richtige&#8217; Weg. Für die Zukunft wünschen sich die PIRATEN eine frühzeitigere und umfassendere Beteiligung der Betroffenen.</p>
<p>Ich stimme der FDP zu, dass Schulsozialarbeit eine Landesaufgabe ist, allerdings sollten wir auch nicht an den falschen beziehungsweise guten &#8220;Münster-Standards&#8221; zuerst sparen, und wir sollten genau überlegen um auf die richtigen Pferde zu setzen. Den Raum für Bildungsinvestitionen müssen wir uns unbedingt erhalten.</p>
<p>Um 40.760 Euro wird der Etat für die Stadtbücherei im städtischen Haushalt für das nächste Jahr steigen. Gerade in einer Bildungsinstitution wie der Stadtbücherei ist es unabdingbar, das Potential junger Auszubildenden zu nutzen. Es wäre töricht, hier weiter zu sparen. Schon 2010 haben wir Piraten uns für den Erhalt der Ausbildungsstellen in der Stadtbücherei erfolgreich engagiert. Jetzt haben wir unser Versprechen eingelöst und uns für neue Gelder eingesetzt. Anders als von der Verwaltung ursprünglich vorgesehen wird damit der Vorschlag 366 aus dem Bürgerhaushalt umgesetzt. &#8211; Erinnerung: Auf die &#8216;richtigen&#8217; Pferde setzen!</p>
<p>Ein Trialog &#8211; dieser Begriff steht in der Psychiatrie für einen Erfahrungsaustausch &#8220;auf Augenhöhe&#8221; &#8211; zwischen Politik, Verwaltung und Bürgern wurde an vielen Stellen in Gang gesetzt. Erwähnenswert sind hier beispielsweise der Bürgerhaushalt, das Hafenforum, die Diskussion um die Straßenumbennungen oder auch die Veranstaltung zur Baumschutzsatzung. Während der ersten Schritte kann schonmal daneben getreten werden, wir sollten uns aber tunlichst davor hüten vom Weg abzukommen. Das Hafenforum darf nicht als Alibiveranstaltung im Gedächtnis bleiben. Klar ist, dass man in diesem Fall nie alle 100 prozentig zufriedenstellen können wird. Wir können mit besserer Bürgerbeteiligung aber erreichen, dass wir alle auf den gewünschten Weg mitnehmen. Bei den ganzen, zumeist emotionalen, Diskussionen um dieses Thema, stand viel zu wenig im Vordergrund, dass die Verkehrsbelastung der &#8216;kasus knaxus&#8217; ist. Wird ein weiteres Mal der zweite vor dem ersten Schritt getan, dann hilft vielleicht wirklich nur noch ein Hafenforum III, ein städtebaulicher Wettbewerb oder ein Bürgerentscheid.</p>
<p>Im Rat und in der Bürgerschaft haben wir in diesem Jahr einige erregte Diskussionen geführt. Wir als Ratsmitglieder können es nie allen Recht machen. Wir können und sollten aber versuchen, unsere Entscheidungen am Bürgerwillen auszurichten. Einen Hinweis auf die Prioritäten gibt uns unter anderem die Bürgerumfrage und der Bürgerhaushalt.</p>
<p>Der erste Bürgerhaushalt verlief an sich nicht schlecht. Der befürchtete &#8220;Missbrauch&#8221; im Online-Dialog blieb aus und es wurden eben nicht nur Ausgabevorschläge eingebracht. In der diesjährigen Haushaltsdiskussion wurden die Anregungen des Bürgerhaushaltes noch zu wenig berücksichtigt. Von der Seite der Mehrheitsfraktionen wurde noch vor dieser Ratssitzung die Unterstützung für weitere Anregungen aus dem Bürgerhaushalt mit dem Argument abgelehnt, traditionell würden letzte Änderungsanträge für den Haushalt nur noch im Finanzausschuss vor der entscheidenden Ratssitzung behandelt. Damit werden UWG, ÖDP und PIRATEN, die nur im Hauptausschuss beziehungsweise Rat vertreten sind, von der Haushaltsentscheidung ausgeschlossen. Das ist veraltetes politisches Denken, das ist Machterhalt, das ist eine Verweigerungshaltung, das ist respektlos gegenüber dem höchsten Gremium der Stadt, das ist was wir ändern sollten. Wir PIRATEN sind dazu bereit!</p>
<p>Werte Kolleginnen und Kollegen, kommen Sie mit an Bord! Lassen Sie uns im nächsten Jahr das Wissen der Bürgerinnen und Bürger stärker für die Haushaltserstellung nutzen. Vertrauen und werben Sie bitte mehr für eine Demokratie der Teilhabe.</p>
<p>Auf mein Positionspapier zum Haushalt wurde leider sehr spät reagiert und nur teilweise bis gar nicht Stellung genommen. Ich kann nachvollziehen, dass parteiinterne Meinungsbildungsprozesse lange dauern können und oft schwierig sind. Ich kann aber nicht nachvollziehen, dass CDU und SPD ausgerechnet mir als fraktionslosem Ratsmitglied dies vorjammern, mir in letzter Sekunde ein Papier vorlegen und dann erwartet wird, dass ich abnicke und mich in der sogenannten &#8220;Verantwortungsgemeinschaft&#8221; wiederfinde.</p>
<p>Meine Ziele, Mehrinvestitionen nur anhand einer konsequenten Prioritätensetzung und einer Einsparung an anderer Stelle zu tätigen, die Forderung der Bürger Münsters &#8211; übrigens auch aus dem Bürgerhaushalt &#8211; nach mehr Anstrengung bei der Konsolidierung der Finanzen und die Anstrengung, dass schon vor 2015 die Kredittilgung die Kreditaufnahme dauerhaft übersteigt, sehe ich nicht als erreicht. Klar ist, dass wir Kommunalpolitiker auch von schwankenden Gewerbesteuereinnahmen und Landeszuweisungen abhängig sind, aber ich habe nicht den Eindruck, dass überhaupt konsequent versucht wurde einem ausgeglichenen Haushalt näher zu rücken.</p>
<p>Kommunale Finanzen stabilisieren! &#8211; Im Dialog mit Land und Bund mit einer Stimme sprechen, davon sind wir wohl noch ein Stück weit entfernt. Mir scheint es so, dass ich an diesem Punkt momentan eher mit der NRW-CDU auf einer Seite bin. Ich bin auch für eine Umlage und Hilfe unter den NRW-Gemeinden, allerdings: wer gibt muss es sich auch leisten könnne und das kann Münster sich leider bisher nicht, die &#8216;kommunale Insolvenz&#8217; ist noch nicht abgewendet.</p>
<p>&#8220;Alle Zuschüsse und Ermäßigungen müssen geprüft werden. Eine strikte Ausgabendisziplin bei den Haushaltsberatungen muss praktiziert werden&#8221;, das wollten wir mit unserem Antrag &#8220;Auslaufende Beschlüsse bei Dritten&#8221; in die Wege leiten. Die Intention wurde dankenswerterweise von UWG/ÖDP aufgegriffen. Von Schwarz-Rot kamen mir Argumente entgegen, die ich für mich komprimiert zusammenfasse zu:</p>
<ol>
<li>Kleine Zuschussbeiträge ausführlich zu diskutieren lohne sich nicht.</li>
<li>Zuschüsse beispielsweise zum Pferdesport oder Preisgelder seien nicht diskutierbar, da sie der Stadt Prestige und unbezifferte Vorteile mit sich brächten.</li>
<li>Die Fachpolitiker würden auf die Barrikaden gehen und ihre Töpfe und Steckenpferde vehement verteidigen.</li>
<li>Das Vorhaben sei der Bürgerschaft nicht vermittelbar.</li>
</ol>
<p>Meine Meinung dazu: Mit dieser Haltung sind wir noch meilenweit von Sachpolitik und steuerbarer Finanzpolitik entfernt. Politik hat die Aufgabe zu vermitteln und es muss auch nicht auf jedes Pferd gesetzt werden!</p>
<p>Uns PIRATEN wird teilweise vorgeworfen, dass wir zu bestimmten Themen keine Positionen hätten. Aber auch das findet Zuspruch in einer Zeit, in der politische Entscheider immer unglaubwürdiger werden. Unglaubwürdig weil sie behaupten, zu jedem Problem eine passende Lösung zu haben. Politk liefert nicht immer die richtigen Antworten, sondern sollte vor allem die &#8216;richtigen&#8217; Fragen stellen.</p>
<p>Der Prozesss &#8220;Wahl der Beigeordneten&#8221; ist solch ein heikles Thema, bei dem ein fehlendes Demokratieverständnis einer Ratsmehrheit zur Schau gestellt wurde.<br />
Bei der Diskussion um das Preußen-Flutlicht empörte sich der Rat, wie ich als einziger die Beschlussvorlage überhaupt in Frage stellen könnte. Ich erinnere an die Diskussion in welchen Geldtopf gegriffen werden soll, letztlich kommt wohl der Betrag nun doch aus dem städtischen Haushalt.<br />
Als nächstes soll die Anzahl der Ratsmitglieder von 66 auf 60 reduziert werden. Eine interessante offene Frage, ob dies unter anderem aus demokratischen Gründen Sinn ergibt. Was aber eindeutig ist, ist dass die Argumentation dafür auf den Kopf gestellt wurde. Es soll Geld gespart werden, weil die Überhangmandate mit der Reduzierung der Mitgliederanzahl automatisch zurückgingen. Das ist leider ein Fehlschluss der nach hinten losgehen kann und zeigt, dass die Problematik nicht verstanden wurde. Überhangmandate werden damit keineswegs verhindert, eine Erhöhung ist sogar möglich. Gewinnbringender wäre es an dieser Stelle sich bei den Parteikollegen auf Landesebene für eine Reformierung des Kommunalwahlrechts einzusetzen. Zum Beispiel setzen sich deswegen die NRW-Piraten für &#8220;Kummulieren und Panaschieren&#8221; ein.<br />
Als weiteres Beispiel habe ich schon das Hafenforum erwähnt.<br />
Nicht an den Symptomen herumdoktorn, sondern die Probleme identifizieren und an der Wurzel anpacken.</p>
<p>Auf meinem Wunschzettel hatte ich Weihnachten 2010 einige Prämissen für meine diesjährige Haushaltsentscheidung formuliert:1<br />
&#8221;</p>
<ul>
<li>&#8220;gleichberechtigte&#8221; und frühzeitige Diskussion</li>
<li>vollständige Einbeziehung des Bürgerhaushalts</li>
<li>fortsetzen und Intensivierung des Dialogs zwischen Politik, Verwaltung und Bürgern</li>
<li>das Verhältnis zwischen Mehreinnahmen und Sparsumme ausgewogen halten</li>
<li>langfristige und nachhaltige Investitionen tätigen</li>
<li>Prioritäten am Bürgerwillen orientieren</li>
<li>alle Zuschüsse und Ermäßigungen müssen geprüft werden. Eine strikte Ausgabendisziplin bei den Haushaltsberatungen
<li>muss praktiziert werden</li>
</ul>
<p>[...]&#8221;</p>
<p>Auf eine Notenvergabe verzichte ich jetzt lieber, allerdings wäre mit diesem Zeugnis die Versetzung gefährdet und mit solchen Kopfnoten wäre eine weitere Zusammenarbeit nicht vorstellbar. Ich stimme deshalb dem Haushaltsplan nicht zu und stimme dagegen.</p>
<p>&#8220;Eine Gesellschaft, die fair miteinander umgeht, die auf Vertrauen und nicht auf [Bevormundung, Misstrauen und] Überwachung baut. Eine Gesellschaft, die nicht resigniert, sondern sich informiert und aktiv das politische Geschehen mitgestaltet. Das sind nicht nur die Ideale der Piratenpartei, sondern diese sollen realistische Anforderungen an die Politik sein!&#8221; [2]</p>
<p>Aber auch für 2012 gilt wieder &#8220;die Hoffnung stirbt zuletzt&#8221; und nach dem Motto aus dem Film &#8216;Sonnenallee&#8217; &#8220;Rin in dit System und von innen uffwühlen&#8221;, werden wir weiter tatkräftig bei der Haushaltskonsolidierung helfen und Politik mitgestalten.</p>
<p>Abschließend möchte ich der gesamten Verwaltung für die Erarbeitung des Haushalts danken und wünsche mir von allen, dass Bürgerhaushalt und Co künftig mehr in die Entscheidungsprozesse einbezogen werden.<br />
Ihnen allen wünsche ich einige ruhige und entspannte Tage. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und ich bitte Sie im neuen Jahr einen &#8216;offenen&#8217; und &#8216;konsequenten&#8217; Kurs zu halten.</p>
<p>[1] Haushaltsrede von Pascal Powroznik in der Ratssitzung der Stadt Münster am 08.12.2011. <a href="http://www.piraten-muenster.de/wordpress/2010/12/haushaltsrede-des-piraten-ratsherren/">http://www.piraten-muenster.de/wordpress/2010/12/haushaltsrede-des-piraten-ratsherren/</a> (abgerufen am 14.12.2011 um 13:01Uhr)<br />
[2] Redebeitrag von Christopher Lauer auf dem Bundesparteitag der Piratenpartei in Offenbach 2011. <a href="http://m.welt.de/article.do?id=debatte/kommentare/article13750028/Freiheit-statt-Angst-freier-Zugang-zum-Rausch&#038;pg=0&#038;cid=">http://m.welt.de/article.do?id=debatte/kommentare/article13750028/Freiheit-statt-Angst-freier-Zugang-zum-Rausch&#038;pg=0&#038;cid=</a> (abgerufen am 14.12.2011 um 12:28Uhr)
</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Preußen entschulden sich auf Kosten der Stadt</title>
		<link>http://www.piraten-muenster.de/wordpress/2011/12/preusen-entschulden-sich-auf-kosten-der-stadt/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 15:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kroos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Respekt, Preußen Münster! Mit guten Nachrichten erfreut Münsters Profifußballklub die Münsteraner. In der Tabelle der 3. Liga belegen die Kicker derzeit einen respektablen 11. Platz. Und innerhalb von sieben Jahren hat sich der Verein entschuldet. Nächsten Sommer soll der Schuldenstand auf null sein. Vor wenigen Jahren lag er noch bei fast 2 Mio. EUR. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Respekt, Preußen Münster! Mit guten Nachrichten erfreut Münsters Profifußballklub die Münsteraner. In der Tabelle der 3. Liga belegen die Kicker derzeit einen respektablen 11. Platz. Und innerhalb von sieben Jahren hat sich der Verein entschuldet. Nächsten Sommer soll der Schuldenstand auf null sein. Vor wenigen Jahren lag er noch bei fast 2 Mio. EUR.</p>
<p>Die PIRATEN Münster meinen allerdings: Preußen kann sich nicht weiter auf Kosten der Stadt entschulden. Über die 167.000 €, die für Unterhalt des städtischen Stadions an der Hammer Straße aufgewandt werden, dürfen vorerst keine weiteren Stadt-Subventionen an den Profiklub gehen.</p>
<p>Jahr für Jahr werden für den städtischen Haushalt neue Schulden aufgenommen. Wichtige soziale Projekte werden hinten an gestellt. Nun, wie von der Kämmerei ins Auge gefasst, weitere sechsstellige Beträge an die Preußen auszuschütten, hieße, die Finanzlasten der Preußen auf den Münsterschen Steuerzahler abzuwälzen. Dass damit die Bezirksregierung gegebenfalls ein Problem hat, verwundert nicht. Aufgabe der Stadt ist es nicht, Profivereinen die Rentabilität zu sichern.</p>
<p>Die PIRATEN im Rat der Stadt Münster sehen eine Schieflage in der städtischen Sportförderung. Alle &#8211; auch finanzielle &#8211; Aufmerksamkeit richtet sich derzeit auf die Spitzen-Fußballer. Deshalb schlagen sie gemeinsame Gespräche zwischen Ratsparteien, Verwaltung, Stadtsportbund und den muensterischen Sportklubs vor, um die Sportförderung auf eine gerechtere Grundlage zu stellen.</p>
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		<title>PIRATEN stärken die Stadtbücherei</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 15:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kroos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erfolg für die PIRATEN im Rat der Stadt Münster: Um 40.760 Euro wird der Etat für die Stadtbücherei im städtischen Haushalt für das nächste Jahr steigen. Das hat Ratspirat Pascal Powroznik im Rahmen der Haushaltsdebatte erreicht. Anders als von der Verwaltung ursprünglich vorgesehen wird damit Vorschlag 366 aus dem Bürgerhaushalt umgesetzt. Damit setzen sich Münsters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erfolg für die PIRATEN im Rat der Stadt Münster: Um 40.760 Euro wird der Etat für die Stadtbücherei im städtischen Haushalt für das nächste Jahr steigen. Das hat Ratspirat Pascal Powroznik im Rahmen der Haushaltsdebatte erreicht. Anders als von der Verwaltung ursprünglich vorgesehen wird damit Vorschlag 366 aus dem Bürgerhaushalt umgesetzt.</p>
<p>Damit setzen sich Münsters PIRATEN ein weiteres Mal für die Berücksichtigung des Bürgerwillens und für die Stadtbücherei ein. Schon 2010 hatte sich Powroznik für den Erhalt der Ausbildungsstellen in der Stadtbücherei erfolgreich engagiert: &#8220;Gerade in einer Bildungsinstitution wie der Stadtbücherei ist es unabdingbar, das Potential junger Auszubildenden zu nutzen. Es wäre töricht, hier weiter zu sparen&#8221;, meint das Ratsmitglied.</p>
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		<title>Wimber wird vom Bundesparteitag der PIRATEN unterstützt</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 11:13:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kroos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende fand in Offenbach der Bundesparteitag der Piratenpartei statt, auf dem die PIRATEN Anträgen zur Drogen- und Suchtpolitik zustimmten [1][2]. Die dort gefassten Beschlüsse stützen die Meinung des münsterischen Polizeipräsidenten Hubert Wimber, der eine Entkriminalisierung des Drogenkonsums fordert. &#8220;Als ich in der Zeitung las, dass unser Polizeipräsident mit denselben Argumenten zu den Schlüssen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Wochenende fand in Offenbach der Bundesparteitag der Piratenpartei statt, auf dem die PIRATEN Anträgen zur Drogen- und Suchtpolitik zustimmten [1][2]. Die dort gefassten Beschlüsse stützen die Meinung des münsterischen Polizeipräsidenten Hubert Wimber, der eine Entkriminalisierung des Drogenkonsums fordert.</p>
<p>&#8220;Als ich in der Zeitung las, dass unser Polizeipräsident mit denselben Argumenten zu den Schlüssen kommt, wie wir gestern auf unserem Bundesparteitag, war das schon ein witziger Zufall&#8221;, freute sich Markus Barenhoff von den Piraten aus Münster, der am Wochenende am Bundesparteitag in Offenbach teilgenommen hatte. &#8220;Es ist wichtig und gut, dass auch aus der Exekutive die Forderung laut wird, die gesetzlichen Rahmenbedingungen endlich den Erkenntnissen der Wissenschaft anzupassen&#8221;, so Barenhoff weiter.</p>
<p>&#8220;Mit der Entkriminalisierung des Drogenkonsum muss Aufklärungsarbeit geleistet werden. Daher haben wir uns in Offenbach auch zum Bereich Suchtpolitik festgelegt. Wir freuen uns, dass der praxiserfahrene Polizeipräsident in Münster uns in diesem Punkt unterstützt&#8221;, fühlt sich Sebastian Kroos, Vorsitzender des Kreisverbands Münster, bestätigt.</p>
<p>Im Umgang mit Drogen positionierte sich die Partei liberal, aber verantwortungsbewusst und zukunftsweisend. Die gängige Repressionspolitik betrachtet sie als gescheitert und stellt daher den freien und mündigen Bürger in den Mittelpunkt. Konsumenten und Süchtige dürfen nicht weiter kriminalisiert werden; stattdessen müssen Erwerbsstrukturen kontrollierbar und regulierbar werden, Prävention und Aufklärung müssen sachlich und auf Basis wissenschaftlicher Fakten erfolgen.</p>
<p>Die Piraten in Münster können die Forderung des CDU-Landtagsabgeordneten Josef Rickfelder, der eine Absetzung des Polizeipräsidenten fordert, nicht nachvollziehen. Tatsächlich hat nahezu jeder Konsument sogenannter harter Drogen auch bereits Cannabis konsumiert; der Rückschluss, dass Cannabiskonsum später zum Gebrauch so genannter &#8220;harter&#8221; Drogen führt, ist jedoch nachweislich falsch.</p>
<p>Die Piratenpartei spricht sich für sinnvolle und notwendige Gesetze zum Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie für einen flächendeckenden Ausbau von Hilfseinrichtungen aus.</p>
<p>&#8212;&#8212;-</p>
<p>[1] PA299 (Suchtpolitisches Programm der Piratenpartei Deutschlands) <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2011.2/Antragsportal/PA299" target="_blank">http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2011.2/Antragsportal/PA299</a><br />[2] PA023 (Drogenpolitischer Antrag der AG Drogen)<br /><a href="http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2011.2/Antragsportal/PA023" target="_blank">http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2011.2/Antragsportal/PA023</a><br />[3] MZ &#8211; Polizeipräsident für Legalisierung von Drogen <a href="http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Polizeipraesident-fuer-Legalisierung-von-Drogen;art993,1488228" target="_blank">http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Polizeipraesident-fuer-Legalisierung-von-Drogen;art993,1488228</a><br />[4] Pressemitteilung der Piratenpartei Deutschland zum Thema: <a href="http://web.piratenpartei.de/Pressemitteilung/piratenpartei-positioniert-sich-pro-europa-laizismus-und-liberale-drogenpolitik" target="_blank">http://web.piratenpartei.de/Pressemitteilung/piratenpartei-positioniert-sich-pro-europa-laizismus-und-liberale-drogenpolitik</a></p>
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		<title>Nachhaltig &amp; hoch hinaus &#8211; mit den PIRATEN</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 14:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kroos</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unitürme]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SPD möchte die sogenannten Uni-Türme auf 35 Meter stutzen und einen 10 Jahres-Vertrag mit dem Studentenwerk sehen. Dass damit die langfristige Nutzungsart weiterhin ungewiss ist, übersieht sie dabei fahrlässig. Der Einfluss der Stadt nach einer möglichen Nutzung als Studentenwohnheim kann mit einem Vorkaufsrecht der Stadt gesichert werden. Ein weiteres Hotel benötigt die Stadt an dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD möchte die sogenannten Uni-Türme auf 35 Meter stutzen und einen 10 Jahres-Vertrag mit dem Studentenwerk sehen. Dass damit die langfristige Nutzungsart weiterhin ungewiss ist, übersieht sie dabei fahrlässig. Der Einfluss der Stadt nach einer möglichen Nutzung als Studentenwohnheim kann mit einem Vorkaufsrecht der Stadt gesichert werden.</p>
<p>Ein weiteres Hotel benötigt die Stadt an dieser Stelle sicher nicht, wohingegen wir aktuell und zukünftig einen immensen Wohnungsmangel zu beklagen haben. Die Stadt sollte sich durch die mögliche Steuerung über den Bebauungsplan nicht das Ruder aus der Hand nehmen lassen und auf die Bedürfnisse des Studentenwerks eingehen.<br />50 Meter sind städtebaulich verträglich und die PIRATEN sehen keine Notwendigkeit das Projekt weiter zu gefährden.</p>
<p>Ein kritischer Blick ist auf die Grundrissplanung zu werfen, um die Nachhaltigkeit zu sichern und für zukünftige Nutzungsmöglichkeiten offen zu sein. Es sind nicht nur Ein-Personen-Appartements zu planen, sondern auch Zwei- und Drei-Raumwohnungen zu bauen.</p>
<p>&#8220;Mit einer gesicherten nachhaltigen Nutzung können die dringend notwendigen Studentenwohnungen sofort gebaut werden.&#8221; so Powroznik und wundert sich wie der grüne Fraktionsvorsitzende vom &#8216;Sixpack&#8217; sprechen kann, wo derzeit noch nicht einmal gemeinsame Haushaltsdebatten möglich sind. &#8220;Zunächst sollte man einmal mit allen Beteiligten sprechen&#8221;, entgegnet das Ratsmitglied.</p>
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		<title>Entwicklung statt Abwicklung &#8211; Mehr Ideen aus dem Hafenforum</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kroos</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ratsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hafenforum]]></category>

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		<description><![CDATA[Ratsmitglied Pascal Powroznik lehnt das Einkaufszentrum in seiner aktuell geplanten Größe ab und ist skeptisch gegenüber dem bisherigen &#8216;Masterplan&#8217;. Die Absicht, einen zentralen Nahversorgungsbereichs zu errichten hat aufgrund der vergangengen politischen Entscheidungen zwar seine Berechtigung, berücksichtigt aber den bestehenden Einzelhandel zum Teil nicht. Die Grenzen des Stadtbereichszentrum scheinen willkürlich gesetzt zu sein. Die Piraten schließen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ratsmitglied Pascal Powroznik lehnt das Einkaufszentrum in seiner aktuell geplanten Größe ab und ist skeptisch gegenüber dem bisherigen &#8216;Masterplan&#8217;. Die Absicht, einen zentralen Nahversorgungsbereichs zu errichten hat aufgrund der vergangengen politischen Entscheidungen zwar seine Berechtigung, berücksichtigt aber den bestehenden Einzelhandel zum Teil nicht. Die Grenzen des Stadtbereichszentrum scheinen willkürlich gesetzt zu sein. Die Piraten schließen einen neuen kleinteiligen Einzelhandel auf der Hafenfläche nicht aus. Der Masterplans darf kein Dogma sein, Planungen müssen verworfen werden dürfen, wenn sie funktionierende Strukturen gefährden und vorhandene Probleme sogar verschärfen. Bei der Entscheidung für oder gegen ein Einkaufszentrum dürfen Interessen einzelner Unternehmen nicht im Vordergrund stehen, es muss viel mehr eine nachhaltige Entwicklung des Stadtbereichs angestrebt werden. Vor allen Dingen muss zuerst die problematische Verkehrsanbindung gelöst werden. Erst auf Grundlage eines Verkehrskonzepts sind weitere Planungen möglich.</p>
<p><a title="Unbenannt von tuxwurf bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/tuxwurf/5467843395/"><img src="http://farm6.staticflickr.com/5020/5467843395_6e2b7cd583.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">CC BY-NC-SA 2.0</a> von Tuxwurf </p>
<p>Die Piraten begrüßen den Teilerhalt der Osmo-Hallen. &#8220;Der Wunsch der öffentlichen Nutzung ist eine der Forderungen aus dem Hafenforum&#8221;, mahnt Kreisvorsitzender Sebastian Kroos die Bürgerbeteiligung ernst zu nehmen, da der Entwurf dazu nichts aussagt.</p>
<p>Falls die Heaven-Betreiber in Erwägung ziehen, ihr Geschäft am Süd-Ufer fortzuführen, spricht stadtplanerisch nichts dagegen. Anzumerken ist dabei, dass die Kapazitäten für weitere gastronomische Flächen wohl ausgereizt sind und der Bau einer Brücke von der Privatwirtschaft getragen werden müsste.</p>
<p>Mit oder ohne Partymeile ist die Frage nach dem Schallschutz noch zu klären. Beim Wohnungsbau plädieren die Piraten dafür, die sozialen Aspekte wie Mietpreis, generationsübergreifendes Wohnen und Barrierefreiheit genau zu beleuchten.</p>
<p>Die Wohn+Stadtbau soll sich beteiligen um Steuerungsmöglichkeiten der Stadt zu ermöglichen, geeignete Planungsauflagen beziehungsweise Gebietszuweisung stellen weitere Einflussmöglichkeiten seitens der Stadt dar.</p>
<p>&#8220;Der Sinn einer Marina, außer höherere Mieten verlangen zu können, erschließt sich mir nicht&#8221;, überlegt Pirat Powroznik und fährt fort, &#8220;dafür soll dann doch bitte lieber das Süd-Ufer verwendet oder gleich die schon vorhandenen Anlegemöglichkeiten genutzt werden.&#8221;</p>
<p>Falls Politik und Investoren die Bürger in den nächsten Schritten nicht ausreichend einbeziehen, ist ein städtebaulicher Ideenwettbewerb die beste Lösung. Konsensentscheidungen sind zwar nicht immer erreichbar, aber die Politik muss sich auch daran messen lassen, ob eine Vermittlung gelingt. Die Piraten setzen sich für eine Fortsetzung des Hafenforums ein.</p>
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		<title>Nachtflohmarkt ist Münsters Markenzeichen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 08:13:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kroos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Piratenpartei Münster will den Bestand des Nachtflohmarkts nachhaltig sichern. &#8220;Wir sind bereit, bis zu 40.000 Euro pro Jahr für den Nachtflohmarkt in den städtischen Haushalt einzustellen.&#8221;, meint Ratspirat Pascal Powroznik, &#8220;Dann sind ab 2012 bis zu zwei Nachtflohmärkte pro Jahr möglich.&#8221; Die Ausrichtung eines Nachtflohmarkts kostet nach Auskunft der Verwaltung bis zu 25.000 Euro. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Piratenpartei Münster will den Bestand des Nachtflohmarkts nachhaltig sichern.</p>
<p>&#8220;Wir sind bereit, bis zu 40.000 Euro pro Jahr für den Nachtflohmarkt in den städtischen Haushalt einzustellen.&#8221;, meint Ratspirat Pascal Powroznik, &#8220;Dann sind ab 2012 bis zu zwei Nachtflohmärkte pro Jahr möglich.&#8221; Die Ausrichtung eines Nachtflohmarkts kostet nach Auskunft der Verwaltung bis zu 25.000 Euro.</p>
<p>Voraussetzung für den Bestand der beliebten Mondschein- Trödelveranstaltung:</p>
<p>Die andauernde Beteiligung der Halle Münsterland und die Umsetzung weiterer Kosteneinsparungen.</p>
<p>Ratsherr Powroznik würdigt für die PIRATEN das Engagement und die konstruktive Kritik der Bürgerinitiative &#8220;Rettet den Flohmarkt&#8221;. Künftig müssten für den Nachtflohmarkt das Sicherheitskonzept und die Kosten unter einen Hut gebracht werden.</p>
<p>Die Verwaltung schlägt momentan &#8220;einen reinen Nachtflohmarkt&#8221; vor, hingegen sich Münsters PIRATEN dafür aussprechen Nacht- und Tagflohmarkt weiterhin miteinander zu kombinieren.</p>
<p>Des Weiteren regen sie an, dass sich Verwaltung, Halle Münsterland, Ordnungskräfte und Bürgerinitiative jährlich am Ende der Flohmarktsaison treffen, um die Kommunikation und den Promenadenflohmarkt insgesamt zu verbessern.</p>
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