Wir sind Teil einer internationalen Bewegung für Bürgerrechte und kommen aus dem gesamten gesellschaftlichen Spektrum.
Im Stadtrat wollen wir vor allem für Transparenz, Datenschutz sowie freien Zugang zu Kultur, Wissen und Bildung eintreten. Mehr steht in unserem Programm.
Wir freuen uns über jeden Unterstützer und vor allem über jeden Helfer!

Rettet die F24!

Rettet die F24!

Die Kulturkneipe F24 gehört zu einer der ersten Adressen in Münster, wenn es um Kultur “von unten” geht. Sie bietet allen eine Bühne, die Musik machen wollen, etwas zu zeigen oder zu sagen haben. Das Gebäude an der Frauenstraße 24 war das erste besetzte Haus der Bundesrepublik und wurde von einigen Engagierten gerettet. Nach dem es, als einziges Haus in der Straße, den 2. Weltkrieg überlebt hatte, sollte es in den 1970er Jahren dem Bagger weichen und Platz für einen Neubau machen.Altes Plakat der F24.
Entstanden ist stattdessen ein Kulturzentrum, das in Münster einzigartig ist und eine Kneipe, in der man sich auch als Student noch eine warme Mahlzeit leisten kann.
Diese Institution wird nun aber erneut bedroht, diesmal aber nicht vom Abriss, sondern vom Bauordnungsamt.
Nachdem sich ein Nachbar anonym wegen zu lauter Musik beschwert hatte, lässt dieser nun durch seinen Anwalt die Zulässigkeit des Kultur- und Gastronomiebetriebes in der Frauenstraße 24 überprüfen und hat dazu bereits das Bauordnungsamt auf den Plan gerufen.
Dabei schien der Fall eigentlich schon geklärt – man hatte auf die Beschwerde bereits reagiert und wollte auf die Veranstaltung weiterer Konzerte im Lokal verzichten. Außerdem wurden bereits bauliche Maßnahmen mit dem Besitzer des Gebäudes besprochen. Leider scheint der Nachbar es jetzt auf eine Eskalation des Konflikts ankommen lassen zu wollen.

Der nichtkommerzielle Trägerverein der F24 will sich gegen diese Bedrohung wehren. Er berät sich derzeit juristisch und lädt alle UnterstützerInnen zu einer Informationsveranstaltung am 17.7.2010 um 15:00 in die F24 ein.

“Nicht zuletzt die Piraten Münster haben der Frauenstraße 24 viel zu verdanken”, sagt Philip Brechler, Mitglied des Kreisvorstandes, “Fast alle unsere Veranstaltungen fanden dort statt und unser Stammtisch hat dort eine echte Heimat gefunden. Wir werden uns dafür einsetzen, dass dieser Farbpunkt in der Münsteraner Kneipen- und Kulturszene erhalten bleibt.”

Also kommt am 17.7. in die Frauenstraße 24 und erhebt eure Stimme!

Bericht aus der citeq-Sitzung

Ich sitze für die Piraten Münster im Aufsichtsrat der citeq, dem kommunalen IT-Dienstleister der Stadt Münster, der auch über die Grenzen Münsters für andere Städte und Kommunen arbeitet. Hier mein Bericht aus dem öffentlichen Teil der letzten Sitzung:

  • Die citeq hat beim Bundesministerium des Inneren Kartenlesegeräte für die neuen Personalausweise beantragt, diese sollen an die Bürger der Stadt ausgegeben werden. Bisher weiß man allerdings noch nicht wie viele es auch werden, beantragt sind rund 66.700 Stück.
  • Die Bürgerumfrage der Stadt, die grade wieder anläuft, enthält auch Fragen über die Akzeptanz des neuen Personalausweises und so weiter, die Ergebnisse sollen dabei helfen FAQs in der Verwaltung auszuarbeiten.
  • Der Jahresabschluss 2009 wurde von den Wirtschaftsprüfern von Dr. von der Hardt & Partner geprüft und für in Ordnung befunden, zusammengefasst kann man sagen, dass die citeq wirtschaftlich sehr solide da steht und Gewinne erzielt, man kann also sagen das man sich wirtschaftlich keine Sorgen machen muss: Die Eigenkapitalquote ist gut (16%), die Investitionen (5,6 Mio. €) sind durch die Geschäftstätigkeiten gedeckt und die Einlagen in die Pensionskasse sind mehr als ausreichend. Für Details stehe ich gerne zur Verfügung.
  • Es gab wohl mehrere Probleme beim neuen Freiherr-von-Stein-Gymnasium, ein mal gab es Probleme bei der Stromversorgung der Computer, eine Sicherung spielte wohl verrückt, der Fehler war dem Gebäudemanagment der Stadt wohl durch die Schule bekannt, aber erst nachdem die citeq noch mal nachgehackt hat wurde auch was getan, die Frage ist warum. Außerdem gibt es Beschwerden das die Internetverbindung recht langsam sei, dies wird wohl erst durch das neue MEP-Glasfasernetz endgültig verbessert
  • Die Planungen für ein neues Rechenzentrum der citeq (Hauptsächlich für die Feuerwehr) laufen, werden aber wohl erst 2011-2012 spruchreif, die Planungen laufen bereits seit 2006.

Bei Rückfragen stehe ich gerne unter info@piratenpartei-muenster.de Rede und Antwort.

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Einladung zur Vorstandssitzung

Am 24.5. um 19:00 Uhr findet die nächste Vorstandssitzung des Kreisverbands Münster statt, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen an dieser als Beobachter teilzunehmen. Gerne können auch direkt Fragen und Anliegen vorgetragen werden. Eine bisherige Tagesordnung ist hier einzusehen:

  1. Friedenspolitischer Sprecher
  2. Kurze Analyse der Ergebnisse des Bundesparteitags
  3. Weiteres Vorgehen in der Kommunalpolitik
  4. Stammtisch/Regelmäßiges Arbeitstreffen
  5. Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit
  6. Programmpunkt Filmförderung besprechen
  7. Der nächste Landesparteitag
  8. Einberufung einer Mitgliederversammlung

Die Sitzung findet in Piratenbüro Münster in der Johann-Krane-Weg 37 statt.

Erstes Freifunk Treffen heute Abend in Münster

FreifunkDie Freifunker in Münster und der Warpzone e.V. laden heute Abend, im wahrsten Sinne des Wortes, zu einem ersten Vernetzungstreffen in die Räume der Warpzone ein.
“Es geht darum ein von Bürgern betriebenes, offenes und stadtweites Wireless-Netzwerk in Münster aufzubauen. Heute Abend soll erstmal über die Idee hinter Freifunk informieren, sowie die nächsten Schritte geplant werden.” so Markus Barenhoff vom Freifunk Squad der Piratenpartei in Münster.
Zu dem Treffen am Donnerstag Abend ab 19.00 in den Räumen der Warpzone, im Künstlerhaus A am Hawerkamp (hinter Sputnikhalle und Tryptichon) ist jeder herzlich eingeladen sich zu informieren und aktiv einzubringen.
Kontakt:
Markus Barenhoff <markus.barenhoff@piratenpartei-nrw.de>
Bild:

PM: Piratenpartei klärt über Street View auf

Veranstaltungsabend am Dienstag, 25.5.2010

In den letzten Tagen geriet der Dienst “Street View” von Google seitens der Medien und der Politik häufiger in die öffentliche Kritik.
Nicht nur weil die Fahrzeuge, die bereits auch in Münster eingesetzt werden, Fotos der Straßenzüge und Gebäude machten, sondern auch weil sie ebenfalls die öffentlich einsehbaren Namen und Standorte drahtloser Netzwerke und zum Teil auch unverschlüsselte Datenfragmente mitschnitten.

Die Piratenpartei Münster, die sich den Datenschutz auf die Fahnen geschrieben hat, kann bei näherer Betrachtung an Googles Vorgehensweise nichts verwerfliches finden und sieht den Konzern in diesem Fall zu unrecht in der Kritik.

Die WLAN-Technologie basiert auf Funk, und so ist es kaum zu vermeiden, dass ein Funknetzwerk Grundstücksgrenzen überschreitet. WLAN Nutzer, die keine Verschlüsselung verwenden, sollten sich deshalb im klaren darüber sein, dass sie ihre Daten im Klartext für jedermann lesbar übertragen und Dritten die Möglichkeit geben, die eigene Internet Verbindung zu nutzen.

Die Piratenpartei betont deshalb auch immer wieder die Wichtigkeit, dass eigene Netzwerk mit moderner Verschlüsselung wie z.B: WPA2 abzusichern.
Dies wurde so auch im Urteil des Bundesgerichtshofes vom 12. Mai 2010 klar, in dem eine Mithaftung von Betreibern ungesichterter Funknetzwerke bestätigt wurde.

Aus diesem Grund veranstaltet die Piratenpartei Münster am 25.05.2010 um 19:30 Uhr in der Frauenstraße 24 einen Informationsabend zu Google Street View.
Es sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sich über die technischen und gesetzlichen Hintergründe zu informieren.
Es soll aufgeklärt werden, was genau Street View macht, wo Vor- und Nachteile liegen und welche Möglichkeiten dem Bürger durchaus gegeben sind, gegen die Verwendung etwaiger Daten Einspruch einzulegen.

Damit möchte die Piratenpartei in Münster zu einem differenzierteren Bild beitragen, denn Google Street View ist ein interessanter Dienst mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten.
Er kann dem Standort Münster Vorteile in wirtschaftlicher und touristischer Hinsicht bringen.

Die Piratenpartei Münster hofft mit dieser Informationsveranstaltung dem Bürger die Angst vor Google Street View durch Aufklärung nehmen zu können und würde sich über zahlreiches Erscheinen am Informationsabend freuen.

Klarmachen zum Ändern!